Zweiter Hammer Büromarktbericht beschreibt erste Erfolge und großes Potenzial
Veröffentlicht am: 2. Oktober 2025
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Stabile Marktlage, großes Potenzial und viel Platz für neue Ideen und Projekte: Das ist das Fazit des zweiten Hammer Büromarktberichts, der im Vorfeld der ExpoReal als europaweit größte Messe für Immobilien und Investitionen veröffentlicht wurde.
„Gerade in der Innenstadt ergeben sich perspektivisch spannende Möglichkeiten und Räume, die den Hammer Büromarkt weiter aufwerten – insbesondere durch das neue Heinemann-Quartier“, betont Oberbürgermeister Marc Herter. Aber auch außerhalb der City gibt es Bewegung: Beispielsweise auf dem Gelände der ehemaligen Galerie Kley, wo gegenwärtig ein Neubau für die Autobahn GmbH (insgesamt 7.850 Quadratmeter Bürofläche) entsteht – oder perspektivisch in Rhynern entlang des neuen Bahnhaltepunkts Westtünnen. „Der Büromarktbericht bescheinigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind – und dass wir gute Perspektiven für die Zukunft haben“, verdeutlicht Herter.
„Mein herzlicher Dank gilt allen Investoren, die an Hamm glauben und mit mutigen Schritten zum wirtschaftlichen Aufbruch beitragen – allen voran den Unternehmen Heckmann und Schneider, die mit ihrem Projekt in der neu gegründeten Green Roof GmbH ein starkes Signal für die Innenstadt geben. Gerade in schwierigen Zeiten ist dieses Engagement alles andere als selbstverständlich.“ Im aktuellen Büromarkt wirken sich das Stadtteilzentrum West und der DEG-Campus als Schulungs- und Kompetenzzentrum der Deckdecker-Einkaufs-Genossenschaft (Gewerbepark Rhynern) positiv aus – zudem sind sie ein Beleg für die gute Durchmischung von öffentlichen und privaten Projekten. Pluspunkte für den Hammer Büromarkt: Die zentrale Verkehrslage, die gute Entwicklung bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen und große Zukunftsprojekte wie das Wasserstoffzentrum oder den Rangierbahnhof, die Hamm deutschlandweit zunehmend stärker in den Fokus von Investoren rücken.
Statistisch zeigt die Studie, dass sich die Mieten positiv entwickeln und die Büroflächen größtenteils von heimischen Unternehmen und Instituten genutzt werden: „Auch deshalb ist der Büromarkt in Hamm vergleichsweise robust. Hier schlägt sich die schlechte Wirtschaftslage bei weitem nicht so deutlich nieder wie in anderen Städten“, erklärt Stadtbaurat Andreas Mentz. Beleg dafür: die geringe Leerstandsquote von 1,9 Prozent. Der Durchschnittswert für die Metropole Ruhr weist einen Wert von rund 5,6 Prozent aus. „Allerdings ist die geringe Leerstandquote nicht nur ein Grund zur Freude: Sie bedeutet leider auch, dass es aktuell nur wenig Raum für neue Interessenten gibt. Umso wichtiger sind die neuen Projekte, die insbesondere durch heimische Unternehmen angestoßen werden“, sagt IMPULS-Geschäftsführer Pascal Ledune. Auch für die wenigen Leerstände (insgesamt 9.900 Quadratmeter Fläche) sieht der Büromarktbericht großes Potenzial – allerdings nur mit den entsprechenden Investitionen, um die Flächen auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. „Ich bin absolut überzeugt davon, dass sich diese Investitionen lohnen, weil immer mehr Unternehmen bereit sind, für attraktive Räume auch die entsprechenden Preise zu zahlen: Beim Werben um Fachkräfte kommt der Arbeitsumgebung immer größere Bedeutung zu.“
Foto: Hübner, Stadt Hamm