IT-Sicherheitstag 2026
Veröffentlicht am: 29. Mai 2026
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Cyberkriminalität lauert überall: Deutschland gehört mit zu den größten Zielen in der EU. Jahr für Jahr entsteht der heimischen Wirtschaft ein Schaden von über 200 Milliarden Euro. „Die Frage ist nicht, ob etwas passiert – sondern lediglich wann es passiert“, sagte Professor Dr. Jan Pelz beim IT-Sicherheitstag in der Hochschule Hamm-Lippstadt. Aber wie können sich Unternehmen effektiv vor Angriffen schützen? Tim Rediske von der G Data Advanced Analytics GmbH gab den Unternehmen viele praktische Tipps mit an die Hand. Die wichtigsten Punkte: Ein gutes Schwachstellenmanagement, der konsequente Verzicht auf Makros in Office-Dokumenten – und die maximale Vorsicht im Umgang mit E-Mails. „Hier liegt immer noch das größte Einfallstor für Cyberkriminalität: Rund 80 Prozent aller Schadensfälle entstehen durch E-Mails.“
Zu Beginn der Veranstaltung hatte HSHL-Präsidentin Professor Dr.-Ing. Kira Kastell betont, dass das Thema „IT-Sicherheit“ in nahezu allen Studiengängen der Hochschule eine Rolle spielt: „Umso wichtiger ist ein solches Format, in dem sich Wissenschaft und Wirtschaft begegnen und untereinander austauschen: Transfer geht immer in beide Richtungen!“ Partner des IT-Sicherheitstages war die Hammer Wirtschaftsagentur IMPULS über die Projekte InIDie Region Westfalen und Digi-Co. Zusammen mit der HSHL bringt die Hammer Wirtschaftsagentur im Projekt „Digo-Co“ ihre Kompetenzen mit ein, um kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Weitere Projektpartner: Die Digital Hub Management GmbH, die TZ Net GmbH und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna (WFG Unna).
Gemeinsam Begeisterung für MINT entfachen
Erstes Treffen für die MINT-Macher: Auf Einladung des zdi-Zentrum Hamm kamen gestern zahlreiche Akteure zusammen, die ein gemeinsames Ziel verbindet – nämlich Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern. Vertreterinnen und Vertreter von zehn Hammer Schulen waren im HAMTEC ebenso dabei wie die Wasserstoffallianz Westfalen, das Maxilab im Maxipark, das Schüler*innenlaber der Hochschule Hamm-Lippstadt sowie das Institut für Sektorenkopplung der Hochschule Hamm-Lippstadt und das FabLab Schülerlabor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich über aktuelle und zukünftige Projekte aus und sprachen über Möglichkeiten gegenseitiger Unterstützung. Das nächste Treffen der MINT-Macher findet am 14. Oktober statt.