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VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

Nachhaltig zu wirtschaften ist kein Selbstzweck, sondern eine Haltung. Verantwortung übernehmen, nach Lösungen suchen, die die Welt Stück für Stück möglicherweise ein kleines bisschen besser machen, dabei aber auch Prozesse im Unternehmen effizient gestalten, Ressourcen schonen und quasi im Nebeneffekt auch noch Geld einsparen. All das ist nachhaltiges Wirtschaften.

Es geht aber auch um „Social Responsibility“, also um die Verantwortung für uns, für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und für künftige Generationen. Viele Unternehmen in Hamm machen das schon, sind intrinsisch motiviert oder haben den Anspruch, Vorreiter zu sein. Dabei geht es oft gar nicht um die ganz großen Dinge, sondern um die kleinen Schritte.

In diesem Magazin zeigen wir Ihnen unterschiedliche Aktivitäten aus Hamm, die sich um die Themen Nachhaltigkeit und Green Economy drehen. Sehr spannend finde ich das Start-up LebensWert Gastgeber, das erfolgreich zeigt, dass auch Kantinenessen nachhaltig und gesund funktionieren kann. Klaus Richter und Christoph Kleinhans haben in kürzester Zeit deutschlandweit für Furore gesorgt und erzielen bereits Millionenumsätze.

Wir werfen aber auch einen Blick auf die Mühlenwerke Jäckering, die sehr stark im Bereich F&E unterwegs sind und beim Aufspalten von Weizen immer mehr Ideen entwickeln, wie die Stärke, die dabei gewonnen wird, in neuen Feldern eingesetzt werden kann. Häufig können nämlich auch Produkte, die auf Erdölbasis basieren, durch solche auf Stärkebasis substituiert werden. Nachwachsende Rohstoffe aus der Region, um künftig erdölbasierte Produkte zu ersetzen – das ist ein wunderbares Beispiel für Nachhaltigkeit.

In diesem Jahr sind wir übrigens Mitveranstalter von Green House Ruhr, ein Ideen- und Gründungsprogramm der Wirtschaftsförderung Dortmund, mit dem nach Lösungen für nachhaltiges und soziales Wirtschaften gesucht wird. Im Mittelpunkt stehen Geschäftsideen, bei denen es um soziale Verantwortung geht und nicht um den maximalen wirtschaftlichen Erfolg, wo Menschen einen Beitrag für die Gesellschaft leisten wollen, ohne nur an Rendite und Gewinn zu denken. Ich freue mich sehr, dass von den zwölf Bewerbungen, die eingegangen sind, drei aus Hamm stammen.

Ach ja, die kleinen Schritte. Das kann auch jeder selbst. Wann waren Sie das letzte Mal auf unserem Wochenmarkt? Rund um die Pauluskirche gibt es hervorragende Qualität aus der Region. „Buy local“ – nachhaltiger geht es kaum.

Zum Schluss eine sehr traurige Nachricht aus der IMPULS: Unsere langjährige Kollegin Anika Braun ist nach schwerer Krankheit viel zu früh mit nur 44 Jahren gestorben. Sie war eine geborene Netzwerkerin und daher vielen von Ihnen bekannt. Sie wird uns und mir mit ihrer offenen, lustigen und lebensbejahenden Art sehr fehlen. R. I .P. Anika.

Ihr

Pascal Ledune