Westfalenforum für nachhaltige Produktion im Maxipark
Veröffentlicht am: 10. September 2025
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Die „NetzwerkstattGrün – das Westfalenforum für nachhaltige Produktion“ fand am Dienstagabend an einem Ort statt, der selbst ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit und grüne Transformation ist: dem Hammer Maximilianpark, der zukünftig auch Teil der „Grünen Umweltachse Werries“ ist. Bei der IMPULS-Veranstaltung stellten zahlreiche Aussteller ihre Ideen und Projekte vor: Die Bandbreite des Themenzirkels für grüne Produktion reichte von den Startups Simplyfined und PottPilz über das Institut für Sektorenkopplung, Fraunhofer IWS und das Werkstoffforum der Zukunft bis hin zur Wasserstoffallianz Westfalen und der Entwicklungsagentur für nachhaltigen Güterverkehr. Die Veranstaltung richtete sich an kleine und mittlere Unternehmen, die Neues zum Thema „Nachhaltigkeit“ erfahren und Erfahrungen mit anderen austauschen wollten. Zudem markierte die „NetzwerkstattGrün“ die Halbzeit des Projekts „InIDie Region Westfalen“, das insgesamt auf drei Jahre angelegt ist – und Unternehmen mit zahlreichen Inspirations- und Beratungsangeboten bei der grünen Transformation begleitet. In dem Projekt arbeiten die Städte Bochum, Dortmund, Hagen, Hamm sowie der Kreis Unna zusammen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert „InIDie Region Westfalen“ mit insgesamt 3,6 Millionen Euro über einen Projektzeitraum von drei Jahren.
„Wir wissen, dass unsere Unternehmen vor zahlreichen Herausforderungen stehen. Umso mehr wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass sie das Thema ,Nachhaltigkeit´nicht aus dem Blick verlieren. Wir müssen uns Gedanken darüber machen, wie wir zukünftig produzieren wollen, um Ressourcen zu schonen – dann werden wir auch erfolgreich sein. Den Weg zu mehr ,Nachhaltigkeit´müssen wir nicht alleine gehen, sondern wir können voneinander lernen!“, sagte IMPULS-Geschäftsführer Pascal Ledune als Gastgeber der Veranstaltung. In der Keynote betonten Julian Ahlers und Wilhelm Nell für das Industrieunternehmen „KrampeHarex“, dass Nachhaltigkeit vor allem eine Frage der Haltung ist: „Wir sind stolz darauf, dass das Thema ,Nachhaltigkeit´ von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelebt wird: Das kann man nicht verordnen, dass muss aus der Mitte des Unternehmens kommen.“
Der führende Hersteller von Stahlfasern bemüht sich in sämtlichen Bereichen darum, den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten: von der Produktion bis zur Anlieferung bei Kunden weltweit – und sind damit erfolgreich. Die Fasern werden in Tunneln, Brücken, Hallen und ähnlichen Gebäuden verarbeitet. Die Lebensdauer: bis zu 120 Jahre. „Heute können wir belegen, dass KrampeHarex der nachhaltigste Faserhersteller der Welt ist“, erklärten Julian Ahlers und Wilhelm Nell sichtlich stolz. Gleichzeitig betonten die beiden Führungskräfte, dass Nachhaltigkeit kein Hindernis für wirtschaftlichen Erfolg ist. Im Gegenteil. „Immer mehr Ausschreibungen sind an Kriterien von Nachhaltigkeit gebunden. Heute profitieren wir davon, dass wir uns so früh auf den Weg gemacht haben. Wir wollen diese Veranstaltung nutzen, um anderen mit unserem Beispiel Mut zu machen – und selbst wollen wir weiter lernen, weil es immer noch etwas gibt, was sich verbessern lässt.“