Hammer Geschäftsideenwettbewerb 2025
Veröffentlicht am: 10. Juli 2025
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Spannend bis zum Schluss: Beim „Hammer Geschäftsideenwettbewerb 2025“ im Innovationszentrum stellten fünf Teams ihre Konzepte vor – und beeindruckten die Jury mit frischen Ideen und spannenden Ansätzen. „Tatsächlich hätten alle Teams einen Preis verdient. Wir glauben bei allen Konzepten, dass sie das Potenzial für erfolgreiche Geschäftsmodelle haben. Deshalb werden wir alle Teilnehmenden weiter unterstützen – beispielsweise mit einem Co-Working-Platz im Innovationszentrum (Anmerkung: für einen Zeitraum von sechs Monaten). Der heutige Tag ist mehr Anfang als Ende: Jetzt beginnt die eigentlich spannende Phase“, betonte IMPULS-Geschäftsführer Pascal Ledune für die Jury. Das Gremium gab einen Eindruck von dem großen Netzwerk in Hamm, das junge Gründerinnen und Gründer auf dem Weg zum eigenen Unternehmen unterstützen kann. Jurymitglieder waren: Heinz Harling (Heinz-Harling-Stiftung), Patrick Seelig (Volksbank Hamm), Daniel Boruch (Sparkasse Hamm), Prof. Dr. Heiko Kopf (Hochschule Hamm-Lippstadt), Prof. Dr. Jutta Lommatzsch (Akademische Gesellschaft Hamm), Mitch Sulk, Matthias Eggendorf (beide Die Familienunternehmer/Junge Unternehmer), Pascal Ledune (IMPULS) und Prof. Dr. Sabrina Krauss (SRH University).
Der Hammer Geschäftsideenwettbewerb fand bereits zum 13. Mal statt. Auch in diesem Jahr richtete er sich an Studierende der beiden Hammer Hochschulen. Initiator Heinz Harling sprach bei der Preisvergabe von einer Erfolgsgeschichte: „Dieser Wettbewerb zeigt immer wieder, dass sich gute Ideen lohnen und der Schritt in die Selbstständigkeit eine spannende Alternative zum normalen Angestelltendasein bietet.“ Insgesamt waren beim diesjährigen Geschäftsideenwettbewerb 24 Beiträge eingereicht worden. Die Jury hatte in einer Vorauswahl die besten fünf Konzepte für den Pitch im Innovationszentrum ausgewählt. Jedes Team hatte fünf Minuten Zeit, um die Jury vom eigenen Konzept zu überzeugen. Die Gäste im Innovationszentrum Hamm dürften über den besten Pitch mitentscheiden und einen eigenen „Publikumspreis“ vergeben.
Platzierung beim „Hammer Geschäftsideenwettbewerb 2025“:
1. Platz: Team „AtemAbenteuer“ (Therese Balmes, Charlotte Plett, Jana Rüggen)
Die Studierenden wollen die Übungen für Kinder mit Atemwegserkrankungen deutlich spannender gestalten – nämlich als VR-Spiele. Alternativ sollen die Spiele auch über eine App auf dem Handy oder Tablett funktionieren. Dafür muss ein Mundstück mit dem Gerät verbunden werden. Mit dem Luftstrom können Seifenblasen oder fliegende Drachen gesteuert werden. Allein in Deutschland leiden Millionen Kinder an Atemwegserkrankungen: „Die App kann einen großen Beitrag dafür leisten, dass die Übungen regelmäßig und mit Spaß gemacht werden. So ist die Wirksamkeit deutlich größer. “
2. Platz: Team „BeGoo“ (Lynn Bredewald)
Die Idee ist vergleichsweise simpel: Jung hilft Alt. Allein in Deutschland fühlt sich jede dritte Person über 75 Jahre einsam. Viele von ihnen benötigen Hilfe bei den alltäglichen Dingen des Lebens. Eine App-basierte Plattform will junge und alte Menschen verbinden. Helferinnen und Helfer erhalten attraktive Boni über ein smartes Belohnungssystem. Darin schaffen Unternehmen und andere Partner attraktive Anreize, um ehrenamtliches Engagement zu fördern.
3. Platz und Publikumspreis: Team „Ambrosia“ – Genuss ohne Reue (Rebekka Holtstiege, Antonia Kompa)
Die Bar „Ambrosia“ möchte sich vollständig auf alkoholfreie Getränke spezialisieren. Im Angebot: hochwertige alkoholfreie Cocktails, Aperitifs, Longdrinks, Biere und Weine. In einem Online-Shop sollen nicht nur Merchandise-Produkte vertrieben werden – sondern auch Rezepturen und Zutaten-Kits für alkoholfreie Cocktails.
Die Plätze vier und fünf gingen an die Teams „Revibe“ (Tebbe Kleen) und „Park & Charge GmbH“ (Manuel Mielke, Vinzent Nobre Rodrigues, Louis Swiadek). „Revibe“ möchte alle relevanten Clubs, Events und Partys in einer App abbilden und gleichzeitig die Möglichkeit zum einfachen Ticketkauf bieten. Die „Park & Charge GmbH“ vermittelt Privatparkplätze mit Ladeinfrastruktur. Eine App ermöglicht ein einfaches Angebots- und Buchungssystem.